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Inklusion

Herzlich willkommen!

Für den Sozialverband Deutschland (SoVD) ist die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Männern, Frauen und Kindern in allen Lebensbereichen und auf allen gesellschaftlichen Ebenen unverrückbare Zielsetzung und der Einsatz hierfür ständige Aufgabe.

Und deshalb sagen wir, der SoVD in Niedersachsen: Hört auf, die Menschen zu behindern! Die allermeisten Barrieren hätten längst abgebaut werden können, auch in Niedersachsen.

Wir vom SoVD sind uns sicher: Gemeinsam mit EUCH und IHNEN können wir etwas bewegen.

Deshalb bringen wir die große Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert." niedersachsenweit auf die Straße.
Hier finden Sie mehr zur Kampagne.

Doch nur wenn wir viele sind, werden wir gehört. Deshalb: Zeigen Sie Gesicht, und unterstützen Sie unsere Kampagne!

Veranstaltungshinweis: Seminar für Leichte Sprache

Verständliche Sprache ist für alle Lebensbereiche ein entscheidender Faktor, um unterschiedlichsten Menschen in Langenhagen barrierefreien Zugang zu Informationen, Angeboten und Veranstaltungen zu ermöglichen.

Leichte Sprache leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verständlichkeit.

Die VHS Langenhagen bietet mit mir zusammen ein Seminar zu Leichter Sprache an unter dem Titel "Mit Leichter Sprache alle erreichen".

Es findet am 4. und 11. November von 16-20 Uhr statt. Beide Termine bauen aufeinander auf.

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Homepage der VHS.

Inklusion betrifft uns alle

Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit – das sind brennende Themen, bei denen sich in unserer Gesellschaft und der Politik noch so einiges tun muss. Bereits 2018 hat der Rat der Stadt Langenhagen beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe den Prozess der Erarbeitung eines Aktionsplans für Inklusion begleiten soll.

Aktionsplan Inklusion
Es geht hierbei um selbstbestimmte gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Dass niemand benachteiligt wird, ist ein Lernprozess für uns alle. Inklusion ist ein Gewinn für die Gemeinden und Jeder und Jede kann sich dazu beitragen.

Der Aktionsplan für Inklusion in Langenhagen wird in 6 Arbeitsgruppen (AG) zu 6 Handlungsfeldern erarbeitet.
Mit diesen 6 Handlungsfeldern sollen alle Bereiche des alltäglichen Lebens abgedeckt werden.

  • AG Information und Mitsprache
  • AG Mobilität und Barrierefreiheit
  • AG Wohnen und Versorgung
  • AG Kultur und Freizeit
  • AG Bildung und lebenslanges Lernen
  • AG Arbeit und Beschäftigung

Mitglieder dieser Arbeitsgruppen sind Vertreter der Politik, des Beirats für Menschen mit Behinderungen, interessierte Personen aus der Zivilgesellschaft (z.B. auch aus Vereinen und Verbänden) und Personen aus der Stadtverwaltung.

Inklusion in der Region Langenhagen – Isernhagen
Inklusion kann nur gemeinsam gelingen und dazu sind Kommunikationswege und Netzwerke unverzichtbar,  denn Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kann nur im Zusammenspiel von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung gelingen.

Ende August hat sich die Steuerungsgruppe, die den Inklusionsprozess in Langenhagen begleiten soll, im Rathaus das erste Mal getroffen. Vom SoVD waren Klaus Flügel und Gabriele Jenz dabei.

Nach der großen Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des gemeinsamen Erarbeitungsprozesses Anfang September wurden die
Teilnehmer des SoVD- Stadtverbandes Langenhagen & Isernhagen für die Arbeitsgruppen benannt:

  • Ruth Stöwer, OV Vinnhorst-Godshorn
  • Anita Jacob, OV Krähenwinkel-Kaltenweide
  • Brigitte Wichmann, OV Langenhagen
  • Michael Schneider, Langenhagen
  • Kurt Mörke, OV Engelbostel-Schulenburg
  • Matthias Möhle, OV Isernhagen

Ansprechpartnerin bei der Stadt Langenhagen:
Sabine Hettinger, als Inklusionsbeauftragte der Stadt Langenhagen
Dieser Link führt Sie zu den Informationen der Stadt Langenhagen.

Gerne beraten wir Sie und Sie sind eingeladen, sich in die eine oder andere Arbeitsgruppe zu den Handlungsfeldern von Inklusion einzubringen. Schreiben Sie uns: komm.au(at)sovd-isernhagen.de

Der Aktionsplan Inklusion schreitet voran

In den letzten 2 Monaten haben sich alle Arbeitsgruppen wieder von Angesicht zu Angesicht getroffen und die ersten Ziele für die Handlungsfelder entwickelt. Das war wohl der bisher anspruchsvollste Teil des Erarbeitungsprozesses.  

Bei den nächsten Sitzungen werden die Maßnahmen zur Umsetzung der formulierten Ziele gesammelt, wobei es besonders wichtig ist, die Vielfalt der Menschen in den Kommunen und die Vielfalt der Bedürfnisse, Lebenslagen, Lebensbereiche und Stadtteile soweit wie möglich zu berücksichtigen.

Bericht aus der AG Information und Mitsprache

Der SoVD unterstützt den Aktionsplan für Inklusion in Langenhagen und Isernhagen in den verschiedenen Arbeitsgruppen.

Matthias Möhle, 1. Vorsitzender des SoVD-Ortsverbandes Isernhagen ist Teilnehmer in der  Arbeitsgruppe (AG) „Information und Mitsprache“ und zeigte sich über die aktive Mitarbeit aller Anwesenden in dem Prozess zur Erarbeitung des Aktionsplans begeistert. „Das Projekt schreitet gut voran“ so Möhle und berichtet weiter „Alle Beteiligten arbeiten mit Respekt und Wertschätzung zusammen. Dieser Umgang kommt in der heutigen Zeit leider immer mehr abhanden. Aber bei diesem Projekt sind sich alle bewusst, dass es bei Inklusion um Menschenrechte geht. Und das ist eine Generationenaufgabe! Wir im Sozialverband kämpfen seit Jahren für die Beseitigung von Zugangshindernissen und ich bin froh, dass die Förderung der Inklusion sich in der Gesellschaft immer mehr etabliert“.

Die nächste Sitzung der AG Information und Mitsprache ist für den 09.Juni geplant.

Zukunftsworkshop Inklusion

Die Arbeitsgruppe für einen Aktionsplans für Inklusion in Langenhagen hat bei einem Zukunftsworkshop „Inklusion“ ihre Arbeit aufgenommen.

Es wurden interdisziplinäre Teams gebildet und die Gruppen konnten sich jetzt in Interviews dem Thema „Inklusion“ nähern. Für die Interviewphase wurden Akteure eingeladen die in den verschiedensten Formen mit dem Thema „Inklusion“ Berührungspunkte haben, zum Beispiel Mütter von autistischen Kindern, blinde Menschen, ein Rollstuhl-Parcours zum selbst testen oder Bewohner eines Wohnheims. In den Interviews hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit Erkenntnisse zu sammeln, Berührungsängste abzubauen und Ideen zu entwickeln, welche Veränderungen nötig sind.

Am Ende des Workshops hatten sich dann alle Gruppen auf eine Problembeschreibung geeinigt, das die jeweiligen Gruppen bearbeiteten. So konnten mit Kreativitätstechniken Lösungen für die jeweiligen Aufgabenstellungen erarbeitet werden.

Als Teilnehmer des SoVD nahmen Janina und Matthias Möhle an dem Zukunftsworkshop teil. Anschließend äußerte sich Herr Möhle begeistert: „Das war eine tolle Erfahrung, für dieses wichtige Thema ein breiteres Verständnis zu generieren und die eigene Kreativität zu wecken, um im öffentlichen Bereich gemeinsam Zukunftsfragen zu beantworten und neue Lösungsansätze zu finden. Besonders stolz bin ich, dass meine Tochter bei diesem Workshop den ersten Platz belegt hat.“