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Interessantes

Was Kinder im Notfall tun müssen

Der SoVD in Niedersachsen hat seinen Flyer „So hilfst du Oma oder Opa im Notfall“ neu aufgelegt. Als kleines Heftchen im neuen SoVD-Erscheinungsbild passt er jetzt praktisch in jedes Portemonnaie oder kann für den Notfall direkt neben das Telefon gelegt werden.

Der Flyer erklärt in einfachen Worten, was Kinder tun müssen, wenn Großeltern, Eltern, oder Freunde einen Notfall haben: Ruhe bewahren, das Notfall-Opfer ansprechen und – wenn es schlimm ist – den Notarzt über die 112 anrufen. Dazu gibt es eine Übersicht über die fünf „W-Fragen“, auf die es beim Notruf ankommt:

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist der Notfall passiert?
  • Wie viele Verletzte?

Warten, bis der Helfer sagt, dass er alle Infos hat.
Weil es gerade bei Schlaganfällen und Herzinfarkten schnell gehen muss, sollte der Flyer stets griffbereit sein.

Erhältlich ist er kostenlos in den SoVD-Beratungszentren oder hier als Download.

Studentisches Wohnen wird teurer

Wer neu an die Uni kommt, braucht häufig eine Wohnung. Das gilt auch jetzt, wo nur wenige Präsenzveranstaltungen stattfinden. Wieder einmal sind die Mieten gestiegen und in einigen Städten kaum noch zu bezahlen.

SoVD-Gutachten analysiert umkämpften Wohnungsmarkt
Wie die Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen betrifft - zu denen auch Studierende gehören – hat der SoVD in seinem großen Gutachten „Wohnverhältnisse in Deutschland. Mietbelastung, soziale Ungleichheit und Armut“ dargelegt. „Bezahlbares Wohnen für alle“ bleibt deshalb eine wichtige Forderung, die in Corona-Zeiten besondere Dringlichkeit hat.

Mehr dazu finden Sie hier.

Parolen kontern: SoVD-Jugend unterstützt neue App

Viele Menschen wollen einschreiten, wenn sie menschenverachtende Aussagen hören. Aber wie?
Die kostenlose App „KonterBUNT“ der Landeszentrale für politische Bildung vermittelt spielerisch Strategien gegen Stammtischparolen – mit Unterstützung der SoVD-Jugend und anderer Kooperationspartner. 

„Wir waren für das Thema Behindertenfeindlichkeit zuständig und haben gemeinsam mit Jugendlichen verschiedene Parolen und die passenden Gegenargumente entwickelt“, berichtet Benedict Schmidt vom SoVD-Landesjugendbeirat.

Die App bietet zahlreiche Tipps und Ratschläge, die sich beim Argumentieren bewährt haben, und kann seit Kurzem in den App-Stores von Google und Apple heruntergeladen werden. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.konterbunt.de.

Schulbücher bezahlt in Härtefällen das Jobcenter

Das Bundessozialgericht stellte klar: Bücher, die die Schule nicht bereitstellt, können Mehrbedarf sein. Wer Hartz IV bezieht, muss sie nicht in jedem Fall aus dem Regelsatz ansparen.

In zwei Urteilen entschied das Gericht in Kassel, dass das Jobcenter besondere Kosten, die Empfängerinnen und Empfängern von Arbeitslosengeld II für Schulbücher entstehen, als Härtefall-Mehrbedarf übernehmen muss. Das gelte jedenfalls, wenn es sich um (Oberstufen-)Schulbücher handelt, die man selbst kaufen muss.

Zwar seien Bücherkosten grundsätzlich vom Regelbedarf zu bestreiten; nicht aber, wenn der enthaltene Satz „strukturell zu niedrig“ sei, wie hier drei Euro im Monat. Denn der Ermittlung des Regelbedarfes liege nur eine bundesweite Einkommens- und Verbrauchsstichprobe zugrunde.

Deren Ergebnis für Schulbücher sei nicht auf Schulen übertragbar, für die anders als in den meisten Bundesländern keine Lern- oder Lehrmittelfreiheit gilt. Viele Länder stellen Bücher auch in der Oberstufe bereit, etwa zum Ausleihen.

Die Erstattung beantragt – und vom Jobcenter abgelehnt bekommen – hatten zwei Jugendliche an Gymnasien in Hildesheim und dem Kreis Celle, also Niedersachsen (BSG, Az.: B 14 AS 6 / 18 R u. a.). wb / BSG

Nummer gegen Kummer hilft Kindern in Not

Der Verein „Nummer gegen Kummer“ berät Kinder und Jugendliche. Wer Sorgen hat, erhält telefonisch oder per E-Mail Hilfe. Dabei muss niemand seinen Namen sagen und auch keine Angst haben, dass Eltern oder Freunde davon etwas erfahren – die Beratung ist also anonym.

Das Kinder- und Jugendtelefon klingelt jeden Tag rund 1500-mal.
Mit jemandem zu sprechen, den man gar nicht kennt, das klingt erst einmal irgendwie komisch. Der große Vorteil dabei ist, dass dadurch niemand, den man selber kennt, etwas von dem eigenen Problem erfährt. Das, was man dem Berater oder der Beraterin anvertraut, bleibt geheim. Wer bei dem Kinder- und Jugendtelefon anruft, hat möglicherweise Liebeskummer oder Ärger in der Schule. Manchmal geht es aber auch um Stress mit den eigenen Eltern oder sogar um Erfahrungen mit Gewalt.

Es gibt keine lächerlichen Sorgen oder blöden Fragen: Die Helferinnen und Helfer hören am Telefon zu und nehmen dabei jedes Problem ernst – ganz egal, worum es geht. Denn sie wissen, dass es für die Anrufenden wichtig ist, sich jemandem anzuvertrauen.

Übrigens: Manchmal brauchen auch Mütter und Väter jemanden, der ihnen zuhört. Deshalb gibt es für sie sogar ein eigenes Elterntelefon.

Du kannst das Kinder- und Jugendtelefon unter 11 61 11 kostenlos vom Festnetz- oder Mobiltelefon aus anrufen.

Die Nummer des Elterntelefons ist: 0800 / 1 11 05 50.

Facebook ändert seinen Newsfeed

Facebook ändert die Zusammenstellung der Inhalte, die Nutzer in ihrem Newsfeed sehen. Was du machen kannst, damit du weiterhin unsere Nachrichten siehst, erklären wir hier.

Anleitung fürs Handy
• Die Facebook-App öffnen
• Auf die Facebook-Seite der SoVD-Jugend Niedersachsen gehen.
• Auf den Button „Abonniert“ klicken.
• Im neuen Fenster gibt es drei Möglichkeiten, wie Neuigkeiten angezeigt werden können. Dort die Option rechts „Als Erstes anzeigen“ auswählen.

Anleitung für den PC
• Auf www.facebook.com gehen und dort die Seite der SoVD-Jugend Niedersachsen aufrufen.
• Auf den Button „Abonniert“ klicken.
• Ein Menü klappt auf.
• Im Menü „Als Erstes anzeigen“ auswählen.

Nun werden die Nachrichten der SoVD-Jugend in deinem Newsfeed als Erstes angezeigt.

Das erkennst du daran, dass die Beiträge mit einem blauen Stern am oberen rechten Rand der Meldungen markiert sind.

Einfach POLITIK: Lexikon in einfacher Sprache

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